Das Gewürz Liebstöckel (Levisticum officinale) wird aus den Blättern der gleichnamigen Pflanze gewonnen, und ist aufgrund seiner Geschmacks-ähnlichkeit zur Maggiwürze auch als „Maggikraut“ bekannt. Beide haben jedoch nichts miteinander zu tun. Bereits im antiken Griechenland verwendete man das Kraut in der Medizin.
Liebstöckel dient heute als Verstärkungsgewürz, was den Charakter von Lebensmitteln betont. Sein Geschmack ist intensiv aber nicht dominant. So eignet es sich vor allem zum Würzen von deftigen Gerichten. Sein würziger Geschmack ist besonders geeignet für die Zubereitung von Eintöpfen, Schmorbraten, Kartoffelsuppe und herzhaften Salaten. Er passt aber auch zu Gemüse, wie Kohlrabi, Blumenkohl und Möhren.
Das Gewürz sollte aufgrund seines intensiven Aromas vorsichtig dosiert werden, und harmoniert mit allen kräftigen Kräutern wie Majoran, Zwiebeln, Sellerieblättern oder Knoblauch, und ist ein ausgezeichneter Salzersatz.
Tipp:
Die Wurzel eignet sich als Mittel gegen Bronchitis, Mandelentzündung, Blasenleiden und Menstruationsbeschwerden. Gemäß der Volksmedizin ist Liebstöckel auch ein ausgezeichnetes Mittel gegen Heiserkeit und galt früher vor allem als Aphrodisiakum, worauf der Name unverhüllt hindeutet.
Lebensmittel & Produkte aus Ungarn
Kolbasz, Kolbász, Salami
Paprika, Käse, Wein
Sekte, Pálinka, Palinka
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Liebstöckel (gerebelt)
zum Würzen von Speisen